Claudia Bögel glücklich im Ehehafen

 

Claudia Bögel-Hoyer und Ulrich HoyerFür eine kleine Überraschung sorgte die jüngste Sitzung des Wahlprüfungsausschusses im Kreis Steinfurt: Claudia Bögel, Mitglied des Deutschen Bundestages und mittelstandspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, hat geheiratet und heißt jetzt offiziell Claudia Bögel-Hoyer. „Ja, es ist wahr und ich bin glücklich!“, bestätigt die agile Abgeordnete aus Steinfurt nach der Rückkehr von ihrer Hochzeitsreise über die Ostsee. „Ich habe allerdings schon in der Bundestagsfraktion Rainer Brüderle, Philipp Rösler und meinen anderen lieben Kolleginnen und Kollegen gesagt: Ihr dürft weiter Claudia zu mir sagen!“


Ihren Ehemann Ulrich Hoyer, Geschäftsführer des FDP-Bezirksverbandes Münsterland, lernte sie zwar in der Politik kennen. „Dass daraus Liebe wurde, lag allerdings ganz und gar nicht an der Politik, sondern an unseren beiden Söhnen Matthias und Ulf, die unabhängig voneinander und ohne sich zu kennen, die schwere Auswahlprüfung zur Offizierslaufbahn in der Marine bestanden und dann am gleichen Tag in dieselbe Einheit nach Flensburg eingezogen wurden“, so Ulrich Hoyer. Besonders die gemeinsame harte Zeit auf der Gorch Fock habe die beiden Jungs zusammengeschweißt. „Wir haben in diesen stürmischen Wochen jeden Abend in unseren Wohnungen Kerzen angezündet und um eine glückliche Heimkehr der beiden gebangt“, so Claudia Bögel-Hoyer. Ganz nebenbei sei damals der Spruch entstanden, der schließlich zum standesamtlichen Trauspruch wurde: „Alles wird gut!“ Dass die beiden Marineoffiziere „da später etwas gemeinsam für uns ausgeheckt haben“ steht für das Ehepaar heute außer Frage. „Liebe ist etwas ganz Persönliches“, so Hoyer. Und so haben beide erst nach der standesamtlichen Hochzeit auf einer Nordseeinsel die Angehörigen und Freunde informiert. Bei der darauffolgenden kirchlichen Hochzeit an gleicher Stelle war dann konsequenter Weise auch nur der „allerengste Kreis“ dabei. „Es ist schon etwas Außergewöhnliches, in fortgeschrittenem Alter noch einmal glücklich werden zu können“, lautet denn auch ihr gemeinsames Credo, das sich in ihrem kirchlichen Trauspruch „Lobe den Herren meine Seele und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat“, zum Ausdruck kommt, „Offensichtlich musste alles so kommen“, glauben die beiden: „Es gibt eben keine Zufälle!“ Auch dem beruflichen Bereich in Richtung Bundestagswahl am 22. September sieht das glückliche Paar zuversichtlich entgegen: „Alles wird gut!“