Freie Demokraten im Bürgerdialog mit Landwirten

 

Umweltexperte Lorenz warnt vor Ideologie in Umweltpolitik

Freie Demokraten und Landwirte aus dem Kreis Steinfurt Die Freien Demokraten im Kreis Steinfurt sind in Rheine mit den Landwirten aus der Region in einen Bürgerdialog getreten. Thema war die landwirtschaftsfeindliche Umweltpolitik. Als Referent durften sie Herrn Ralph Lorenz aus Eitorf in ihren Reihen willkommen heißen.

Der Freidemokrat engagiert sich auf Landesebene und Bundesebene in umweltpolitischen Arbeitskreisen. Er referierte vor den Anwesenden Parteivorsitzenden, Fraktionsvorsitzenden und Landwirten aus dem Kreis Steinfurt über die Risiken ideologischer Umweltpolitik und zeigte Alternativen zum Handeln der Regierung auf.

Das Mittel der Wahl sei ein kooperativer Naturschutz mit Eigentümern und Nutzern. Es dürfe nicht sein, dass auf Wunsch von SPD und Grünen bei Ausgleichsmaßnahmen das Prinzip „Quantität vor Qualität“ zum vermeintlichen Schutz landwirtschaftlicher Flächen gelte. Wenn Ausgleichsflächen zum Verlust der landwirtschaftlichen Nutzung führen, sei das nicht in Ordnung. Vielfalt in der Landwirtschaft sehe anders aus. 

 

David Thomas Karnas, stellvertretender Kreisvorsitzender der Freien Demokraten im Kreis Steinfurt, fasst die Forderungen der Landwirte zusammen: „Der Bürgerdialog mit Lokalpolitikern und Landwirten hat gezeigt, dass wir eine moderne Umweltpolitik brauchen. Viele Landwirte klagen über maßlose Bürokratie, die sie an ihrer Arbeit zum Wohle der Allgemeinheit hindert. Ein Gros an Verwaltung muss dringend auf den Prüfstand.“