Kandidatensteckbrief - Wiebke Reerink

Persönliches
Name Wiebke Reerink  Wiebke Reerink
Beruf Verkehrsingenieurin
Geboren am 19. Mai 1979
Wohnort 48496 Hopsten
Familienstand Verheiratet - eine Tochter
Wahlkreis 83 - Steinfurt III
Kontakt Wiebke Reerink
Mein politisches Statement
Unser Land Nordrhein-Westfalen steht vor großen Herausforderungen und Veränderungen. Der Einzug der AFD in viele Landesparlamente hat das etablierte Parteiengefüge mächtig aufgemischt und zu neuen Bündnissen geführt. Leider führt der Einzug der AFD letztlich immer mehr zu Rot-Rot-Grünen Bündnissen. Und genau dies gilt es zu verhindern, denn wer, wenn nicht wir in NRW, weiß wovon wir reden. Kann man doch spätestens seit der von den Linken geduldeten Rot-Grünen Minderheitenregierung von Frau Kraft unser NRW als die Kinderstube eines Rot-Rot-Grünen Regierungsbündnisses bezeichnen. Da wir wissen, was in den letzten Jahren alles von dieser Regierung in unserem Land falsch gemacht wurde, freue ich mich darauf, mit Ihnen gemeinsam Wahlkampf zu machen. Dabei möchte ich drei Themen ganz besonders in den Fokus rücken, in denen in den letzten Jahren so vieles verkehrt gemacht wurde. Zu allererst gilt es, die Familien in Deutschland zu stärken. Die Familie ist es, die den Menschen Rückhalt gibt. Aber leider scheitern viele Familien und deren Bedürfnisse an einer völlig verfehlten Politik. 
 
Wir haben in Deutschland sehr viel qualifiziertes Personal, das arbeiten möchte. Doch wegen einer nicht realisierbaren Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird es diesen Menschen unnötig erschwert oder gar unmöglich gemacht, ihren Beruf sinnvoll auszuüben. Und dabei ist es ganz wichtig, eben nicht ein starres Korsett an Betreuungsmöglichkeiten den Familien auf zudiktieren, sondern ein maximal flexibles und den individuellen Bedürfnissen der Familien entsprechendes Betreuungsangebot zu verwirklichen. Denn jeder sollte wählen können, welches Betreuungsangebot für sich und seine familiäre sowie berufliche Situation das Beste ist. Wir brauchen uns nur umzusehen, wie wenig Schulen eine Ferienbetreuung anbieten. Gerade hier brauchen Familien Unterstützung! Wie soll jemand auf dem immer härter umkämpften Arbeitsmarkt bestehen, wenn für die Kinderbetreuung der gesamte Urlaub der Eltern auf die heiß begehrten Ferienwochen entfallen muss, da die Kinderbetreuung nicht anders zu realisieren ist? Und wir verschärft ist diese Situation gar für Alleinerziehende? So darf die viel propagierte Vereinbarkeit von Familie und Beruf nicht aussehen. Das muss geändert werden!
 
Und gerade der ländliche Raum, in dem wir leben, ist für Familien ein besonders wertvoller Raum zum Leben. Wie die Familie das Rückgrat der Gesellschaft ist, so ist der ländliche Raum das Rückgrat für die Metropolregionen. Aber in den letzten Jahren hat Rot-Grün den ländlichen Raum so sehr vernachlässigt, sogar geschädigt, dass man schon fast von einem gebrochenen Rückgrat sprechen kann. 
 
Ein völlig einseitig zu Gunsten der Metropolen ausgerichtetes Gemeindefinanzierungsgesetz nimmt den ländlichen Kommunen zusehends die Luft zum Atmen. Immer mehr Kommunen sind nicht mehr in der Lage, einen ausgeglichen Gemeindehaushalt zu erreichen, da die Schlüsselzuweisungen so gering ausfallen. Und wenn die Gemeinden ihr Heil darin suchen, Industrie und Gewerbe mit niedrigen Gewerbesteuern anzulocken, oder deren Abwanderung ins benachbarte Niedersachsen zu verhindern, dann werden sie bei Unterschreitung des fiktiven Hebesatzes dafür mit noch niedrigeren Schlüsselzuweisungen bestraft.
 
Unser Ziel muss es sein, ein Gemeindefinanzierungsgesetz zu etablieren, die auch und gerade den ländlichen Kommunen wieder Entwicklungsmöglichkeiten zulässt. Es ist nicht Aufgabe des Landes, über Schlüsselzuweisungen und fiktive Hebesätze die kommunalen Entwicklungsstrategien zu bewerten und zu bestrafen. Die Kommunen sind selbst am besten in der Lage, zu entscheiden, was für sie der richtige Weg ist. Trauen wir Ihnen wieder zu, selbst Verantwortung zu übernehmen.Und zu guter Letzt ist besonders unser ländlicher Raum auf eine gute Infrastruktur angewiesen. Und speziell hier zeigt sich das Problem einer völlig verfehlten Regierungspolitik am aller deutlichsten. Jahrelang hat Rot-Grün jedes noch nicht begonnene Straßenbauprojekt auf Eis gelegt, nur um knapp ein Jahr vor der Wahl ein großes Infrastrukturprogramm aufzulegen. Ganz ehrlich: Wer es auf einer der Hauptverkehrsadern im Ruhrgebiet nicht schafft, eine Brücke zu sanieren, sondern sein Heil in der Installation von Schrankenanlagen sucht, der ist sicherlich nicht geeignet, die Infrastruktur eines ganzen Bundeslandes im Auge zu behalten. Aber Rot-Grün sind die Planungen etwaiger Radschnellwege durch das Ruhrgebiet leider wichtiger, als uns im ländlichen Raum ein adäquates Straßennetz zur Verfügung zu stellen. Doch gerade im ländlichen Raum, in dem die Pendler nicht einfach auf den ÖPNV umsteigen können, da es keinen bedarfsgerechten ÖPNV gibt, ist das Auto und somit der Pendler besonders stark auf eine hervorragende Infrastruktur angewiesen. 
 
Und genau dafür möchte ich mich einsetzen, dass wir endlich dringend benötigte Straßensanierungen und Neubauten im ländlichen Raum bekommen und auch dafür, dass unsägliche Vorgehensweisen von Rot-Grün, wie zuletzt auf Kreisebene beim Planfeststellungsverfahren der Startbahnverlängerung des FMO erlebt, nicht auf Landesebene wiederholt werden. Wie kann man ein jahrzehntelanges Planfeststellungsverfahren auf der Zielgeraden abrupt abbrechen, anstatt es zu beenden, um bei Bedarf darauf zurückgreifen zu können? Wenn der FMO zukünftig die Verlängerung braucht, dann dürfen wir wieder ganz von vorne anfangen! Was hat so eine von grüner Ideologie geprägte Entscheidung mit einer nachhaltigen Entwicklungsplanung für den ländlichen Raum zu tun? Nichts. Und deshalb darf sich so etwas nicht wiederholen!
 
Auf dem letzten Kreisparteitag haben Sie mich einstimmig zur Direktkandidatin für den Wahlkreis Steinfurt 3 gewählt. Für Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung möchte ich mich an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bedanken und freue mich mit Ihnen auf diesen spannenden Wahlkampf und darauf, mit Ihnen zusammen und mit Ihrer Hilfe für die FDP ein gutes Wahlergebnis zu erreichen!