Kreis-FDP: Verzicht ohne Not

Aus IVZ am 30.11.2017

Kreis Steinfurt Am Rand ihrer Haushaltsklausur hat sich auch die FDP-Kreistagsfraktion mit den Verhältnissen am FMO beschäftigt. Anlass, so schreibt Fraktionsvorsitzender Hans-Jürgen Streich, hat die Mitteilung des FMO-Aufsichtsrats gegeben, auf den Abschluss des Planfeststellungsverfahrens zur Startbahnverlängerung verzichten zu wollen. In einem solchen Schritt sieht die FDP einen „Verzicht ohne Not und Substanz“.

Die Kritik entzündet sich vor allem an den wirtschaftlichen und strategischen Folgen. Das Verfahren habe bisher etwa 15 Millionen Euro gekostet, jetzt würden noch 500 000 Euro für den Abschluss reichen. Streich: „Der Abschluss des Verfahrens bedeutet nicht, das die Startbahn auch verlängert werden soll.“

Aber er schaffe Perspektiven, die für eine erfolgreiche Positionierung im Airport-Markt. Ein Ende des Verfahrens ohne Abschluss hingegen verbrenne die bisher investierten Millionen unwiederbringlich.