Wird der erster Bürger eine Frau?

 

Claudia Bögel-Hoyer tritt an: „Frischer Wind für Steinfurt!“

Bürgermeisterkandidatin Claudia Bögel Steinfurt. Die Osterüberraschung ist perfekt: Die gebürtige Steinfurterin und erfahrene Politikerin Claudia Bögel-Hoyer (53) tritt für das Bürgermeisteramt der Kreisstadt an.

„Wir haben uns sehr genau überlegt, wen wir vorschlagen. Es ist uns gelungen, mit Claudia die Beste zu gewinnen,“ freut sich FDP-Vorsitzender Ulrich Windscheid über die gelungene Personalentscheidung.

„Mit der gebürtigen Steinfurterin und ehrenamtlichen Richterin am Verwaltungsgericht in Münster wird eine allseits bekannte und geschätzte Persönlichkeit ins Rennen geschickt, die stets den Kontakt zu den Menschen vor Ort gepflegt und gehalten hat“, lobt FDP-Fraktionsvorsitzender Günther Hilgemann die Kandidatin.

Claudia Bögel-Hoyer erfülle genau die Kriterien, nach denen sich die Menschen hier sehnen: Sie sei in Steinfurt geboren und aufgewachsen, habe auch in ihrer Zeit im Bundestag ihren ersten Wohnsitz in Steinfurt behalten, kenne die Kommunalpolitik aus ihren sieben erfolgreichen Jahren im Steinfurter Stadtrat, sei in vielen Vereinen in Burgsteinfurt und Borghorst vernetzt, gehe sympathisch und offen auf die Menschen zu, könne zuhören und packe Probleme mit Tatkraft an, so Hilgemann.

Man könne davon ausgehen, dass mit Claudia Bögel-Hoyer frischer Wind im Rathaus wehen wird und es im Verwaltungsgetriebe nicht mehr knirscht.

„Es ist ein Glücksfall, dass wir eine Kandidatin gefunden haben, die in ihrer Zeit im Deutschen Bundestag Erfahrungen gesammelt hat, die unserer Stadt nutzen werden“, ist Windscheid überzeugt.

Bögel-Hoyers Einsatz im Bundestag gegen massive Widerstände hat 10.000 Arbeitsplätze im Mittelstand gerettet.

Mit ihrem bundesweiten Netzwerk und ihren Erfahrungen sei „Claudia geradezu prädestiniert“, freut sich Günther Hilgemann über die Bereitschaft der iT-Managerin, zum Bürgermeisteramt zu kandidieren.

„Eine solche erfahrene und angesehene Persönlichkeit, die auch noch hier geboren und zu Hause ist, muss man erst einmal finden“, klingt ein wenig Stolz bei Fraktionsgeschäftsführer Franz Kohne durch. Er habe Claudia in den 15 Jahren ihrer gemeinsamen politischen Arbeit als eine Person kennen und sehr schätzen gelernt, die immer zuerst an die Menschen denkt.

Claudia Bögel-Hoyer selbst sieht ihre Kandidatur als Angebot an die Bürgerinnen und Bürger in Borghorst und Burgsteinfurt: „Mein Herz schlägt für meine Heimatstadt, ich spreche gern mit den Menschen, höre zu und suche nach Lösungen. Dabei kommt es mir nicht darauf an, welcher Partei jemand nahesteht oder welcher Religion er angehört. Mir geht es allein darum, dass den Menschen und ihren Anliegen wieder mehr Gehör geschenkt wird“, begründet die Steinfurterin ihre Bereitschaft zur Kandidatur.

Dabei legt sie besonderen Wert darauf, dass es in den nächsten Monaten keine persönlichen Verletzungen gibt. „Ich werde keinen Wahlkampf gegen Andreas Hoge führen, sondern es bewerben sich zwei Kandidaten für ein sehr ehrenvolles Amt,“ gibt die Steinfurterin die Richtung vor. Und fügt schmunzelnd hinzu: „Frauen sehen manches aus einem anderen Blickwinkel“.

Claudia Bögel-Hoyer ist verheiratet. Ihr Sohn Matthias studiert in Berlin Architektur im Masterstudiengang.