Alexander Brockmeier MdL im Austausch mit der Stadt Ochtrup

Immer wieder wichtig und wertvoll ist der Austausch mit den politischen Vertretern in Düsseldorf – wie auch jetzt mit dem Landtagsabgeordneten Alexander Brockmeier (FDP) bei seinem Besuch in der Stadtverwaltung.

Der gebürtige Rheinenser ist zugleich Kreisvorsitzender FDP in Steinfurt und fühlt sich seiner Heimat eng verbunden. Entsprechend vertraut ist er mit den Strukturen im Kreis Steinfurt - und ganz allgemein im ländlichen, kreisangehörigen Raum – und hatte ein offenes Ohr für die kommunalen Belange, die Bürgermeisterin Christa Lenderich, die Erste Beigeordnete Birgit Stening und Bauamtsleiterin Karin Korten bei ihrem Treffen im Rathaus II vorbrachten. Corona und seine wirtschaftlichen Folgen, zum Beispiel in der Gastronomie, aber auch in den Betreuungsangeboten, kamen als das „Dauerbrenner-Thema“ natürlich nicht zu kurz. Dazu gesellten sich andere, kaum weniger brennende Fragen etwa zu neuen Mobilitätsformen und Fahrradinfrastruktur. Hier, war man sich einig, liegt das Geld im buchstäblichen Sinne „auf der Straße“, denn zum Thema Radverbindungen gibt es zahllose Förderprogramme.

„Allerdings“, wandte Bürgermeisterin Christa Lenderich ein, „können wir als öffentlicher Träger die Förderprogramme oft nicht ohne weiteres abrufen – jedenfalls nicht in der geforderten Kurzfristigkeit.“ Das Problem der oft unübersichtlichen und praxisfernen Förderkulisse schilderten auch Birgit Stening und Karin Korten anhand konkreter Beispiele aus den Fachbereichen. Allerdings konnten sie auch positive Beispiele anführen, wie zum Beispiel die Förderung des OGS-Ausbaus und den Digitalpakt, der mittlerweile gut in den Ochtruper Schulen angekommen ist.

Auf Brockmeiers Frage, welches „Sorgenkind Nr.1“ ihnen unter den Nägeln brenne, nannte Bürgermeisterin Lenderich unter anderem den noch ausstehenden Lückenschluss des Radwegs an der Landstraße L 573 zwischen Ochtrup und Nienborg. Bei der schon lange geforderten Realisierung dieses Projekts gäbe es eine ganze Reihe von Schwierigkeiten, ergänzte Korten. Hier hofft die Stadt auf weitere Hilfestellungen vom Land.

Schließlich kamen im Gespräch so viele Stichworte zusammen, dass Brockmeier nach einem zusätzlichen Blatt Papier zum Mitschreiben fragen musste. „Da gibt es Hausaufgaben“, meinte er lachend, denn er war sich mit seinen Gesprächspartnern einig: Eine faire Ausstattung der Kommunen sei unabdingbar, um die herausfordernden Zukunftsaufgaben bewältigen zu können. Und nur durch den regelmäßigen Austausch ließe sich in Düsseldorf kompetent vermitteln, wo konkret der Schuh drückt.