Brockmeier: Landesregierung geht engagiert gegen Gewalt an Frauen vor

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Düsseldorf. Am heutigen internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen macht der FDP-Landtagsabgeordnete auf die wichtige Bedeutung dieses Gedenktages sowie die Maßnahmen des Landes Nordrhein-Westfalen aufmerksam.

„Wir müssen uns bewusst werden, dass Gewalt an Frauen, besonders in Partnerschaften, ein akutes und aktuelles Problem ist. Laut einer Statistik des Bundesinnenministerium wurden 2019 insgesamt 141.792 Menschen Opfer von Partnerschaftsgewalt, der Großteil dieser Menschen sind Frauen. Ein Ausblenden dieser Thematik ist unverantwortlich, deshalb hat die schwarz-gelbe Landesregierung bereits zu Beginn der Regierungsübernahme im Jahr 2017 zahlreiche Maßnahmen zur Unterstützung hilfsbedürftiger Frauen getroffen. Dazu zählt zum Beispiel die Beteiligung des Landes NRW am Modellprojekt des Bundes zur Weiterentwicklung des Hilfesystems zum Schutz von Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt,“ informiert Brockmeier.

Weiter schreibt Brockmeier: „Explizit möchte ich hier den vielen lokalen Organisationen danken, die sich täglich für Frauen in unserem Kreis einsetzen. Für die Hilfesuchenden kostet es viel Kraft und Überwindung Kontakt mit einer solchen Organisation aufzunehmen und über die teilweise traumatischen Ereignisse zu sprechen. Die engagierte Arbeit der lokalen Frauenhäuser und Beratungsstellen bietet den Frauen einen sicheren und vertrauensvollen Rückzugsort.“

„Erst im Februar diesen Jahres hat die Landesregierung die Fördersumme zur Unterstützung von örtlichen Runden Tischen gegen Gewalt an Frauen auf 12.500 Euro für jeden Kreis und jede kreisfreie Stadt ausgeweitet. Zuvor war die Fördersumme auf jeweils 10.000 Euro beschränkt. Im Jahr 2019 konnten mit rund 224.000 Euro bei 31 örtlichen Runden Tischen insgesamt 187 Projekte gefördert werden,“ so Brockmeier.

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