Handwerksbetrieben die Zukunft sichern

Dennis Nieporte (FDP) will in den Landtag

Von , Frank Klausmeyer

WESTERKAPPELN/TECKLENBURGER LAND Noch 95 Tage und den Rest von heute, dann wird der neue nordrhein-westfälische Landtag gewählt. Die drei FDP-Landtagskandidaten aus dem Kreis Steinfurt – Dennis Nieporte, Beate Harmsen und Alexander Schmitt – blicken dabei mit großer Zuversicht auf die kommenden Wochen, schreibt die FDP in einer Presseinformation zum Kreisparteitag der Liberalen.

Dort hätten sich die drei Bewerber noch einmal vorgestellt. Dennis Nieporte kandidiert im Wahlkreis Steinfurt III. Dazu gehören die Kommunen Hopsten, Ibbenbüren, Lengerich, Lienen, Lotte, Mettingen, Recke, Tecklenburg und Nieportes Heimatort Westerkappeln.

Durch seine Weiterbildung als Forstmaschinenführer in Schweden und seine europaweiten forstwirtschaftlichen Tätigkeiten habe er „hautnah“ miterleben können, wie wichtig und gewinnbringend das derzeitige Europa ist. „Ohne ein Europa der offenen Grenzen und einheitlichen Währung in Verbindung mit der Möglichkeit, ohne Probleme einer Tätigkeit innerhalb dessen nachzugehen, wäre dies sicher in diesem Umfang nicht möglich gewesen“, wird Nieporte in der FDP-Mitteilung zitiert.

Durch seine spätere Selbstständigkeit mit einem mittelständischen Erbau-Betrieb habe auch er schnell gelernt, wie groß der Fachkräftemangel vor Ort sei und dass dagegen dringend etwas unternommen werden müsse.

„Ich möchte erreichen, dass kleine und mittelständische Handwerksbetriebe auch weiterhin eine Zukunft haben und junge Menschen wieder eine gute und zukunftsorientierte berufliche Perspektive, mit viel Fortbildungs- und Entwicklungspotenzial, bis hin zur Gründung eines eigenen Unternehmens, im Handwerk erkennen“, betonte der Westerkappelner Landtagskandidat.

Im Wahlkreis Steinfurt III tritt Nieporte als Direktkandidat neben dem jetzigen Landtagsabgeordneten Frank Sundermann (SPD) aus Westerkappeln und NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) aus Hörstel-Riesenbeck an. Bei der Landtagswahl 2017 holte die damalige FDP-Kandidatin Wiebke Reerink sechs Prozent der Erststimmen.

Beate Harmsen tritt im Wahlkreis Steinfurt II an, der neben der Stadt Hörstel die Kommunen Emsdetten, Hörstel, Ladbergen, Rheine und Saerbeck umfasst. Hermsen betonte laut Mitteilung den Stellenwert der lokalen Wirtschaft. „Wer in der Wirtschaft zukunftsfähig sein möchte, muss sowohl die Ökonomie als auch die Ökologie in einem Verbund sehen“. In diesem Zusammenhang blicke sie auch auf den gemeinnützigen Verein energieland2050, der sich besonders für den Klimaschutz einsetze. Der Kreis Steinfurt lebe aber vor allem von seinen Innenstädten, weshalb auch dort ein aktives Handeln notwendig sei. „Es bedarf einer besseren Kommunikation der vom Land NRW bereits jetzt unterstützten Maßnahmen in Höhe von 95 Millionen Euro“, wird Harmsen zitiert. Außerdem müsse die Digitalisierung auch im stationären Einzelhandel gefördert und unterstützt werden, um die Innenstädte zukunftsfähiger zu machen, betonte die Landtagskandidatin aus Emsdetten.

Im Wahlkreis Steinfurt I bewirbt sich schließlich Alexander Schmitt aus Greven.