Landtag | Landtagsabgeordneter Brockmeier fordert Anschluss der Kontaktnachverfolgung im Kreis Steinfurt

Düsseldorf. Der Landtagsabgeordnete der Freien Demokraten, Alexander Brockmeier, hat von Landrat Dr. Sommer eine Verknüpfung der Kontaktnachverfolgung im Kreis Steinfurt mit der Software SORMAS gefordert. Brockmeier betont, es gelte, die Möglichkeiten der Kontaktnachverfolgung so zu stärken, dass die Maßnahmen, die das Leben der Bürgerinnen und Bürger massiv betreffen, nicht länger als notwendig aufrechterhalten werden müssen.

 

„In zahlreichen Kreisen und Städten wird SORMAS bereits eingesetzt. An dieses Netz sollte nun auch die digitale Kontaktnachverfolgung im Kreis Steinfurt angeschlossen werden. Aktuell arbeitet der Kreis Steinfurt mit einer eigenen Software, die sich für die kreiseigene Kontaktnachverfolgung bereits bewährt hat. Unser Ziel muss aber sein, eine Harmonisierung aller Softwaren der Gesundheitsämter herzustellen,“ macht der FDP-Abgeordnete deutlich.

 

Brockmeier erläutert: „Die Digitalisierung der Kontaktnachverfolgung durch den Einsatz der Software SORMAS kann die Handlungsfähigkeit spürbar verbessern, indem ein flächendeckender Einsatz der vernetzten Version von SORMAS geschaffen wird.“

 

Der Einsatz dieser Software sei trotz laufender Arbeit der kommunalen Verwaltung machbar und auch nicht mit hohen Kosten verbunden, stellt der FDP-Abgeordnete klar. Zudem seien Schulungsangebote vorhanden, sodass schnell damit gearbeitet werden können. „Unser gemeinsames Ziel ist es, die Pandemie weiterhin so gut wie möglich einzudämmen, damit die massiven Einschränkungen des täglichen Lebens nicht mehr notwendig sind. Der Kreis Steinfurt und Landrat Dr. Sommer können mit dem Anschluss an SORMAS einen wichtigen Beitrag leisten. Diese Möglichkeit sollte schnellstmöglich genutzt werden“, fordert Brockmeier.