Nach den Klimademonstrationen muss die Politik nun Lösungen liefern

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Rheine. Am heutigen Freitag gehen auf der ganzen Welt Menschen für das Klima auf die Straße. In insgesamt 129 Staaten finden über 2.000 Demonstrationen statt. Allein in Deutschland sind rund 500 Demonstrationen angemeldet. Ausgehend von der Fridays for Future-Bewegung sind diesmal aber nicht nur Schülerinnen und Schüler auf der Straße.

„Die großen Demonstrationen in Deutschland zeigen, dass die Menschen in der Klimapolitik nun echte Lösungen erwarten, statt andauernder Diskussionen. Den drängenden Fragen des Klimawandels und der globalen Umweltverschmutzung muss sich die Politik stellen,“ so der nordrhein-westfälische Landtagsabgeordnete Alexander Brockmeier im Zuge der Klimaproteste.

„Eine vernünftige Klimapolitik kann nur gerecht gestaltet werden. Hierbei dürfen wir die breite Mittelschicht in unserer Gesellschaft nicht aus den Augen verlieren. Die Debatte kann sich nicht nur um SUV oder den täglichen Fleischkonsum drehen. Den vielen Pendlern, besonders im Kreis Steinfurt, ist nicht durch allgemeine Fahrverbote und eine einseitige CO2-Steuer geholfen. Vielmehr geht es jetzt darum innovative Klimakonzepte zu fördern. Alternative Antriebstechnologien, die Steigerung der Attraktivität des ÖPNV und eine verstärkte Nutzung digitaler Lösungsansätze bringen dabei echt Vorteile für einen effektiven Klimaschutz. Mit marktwirtschaftlichen Ansätzen und einem europäischen Emissionszertifikatehandel können wir die CO2 Belastung spürbar und sozial verträglich reduzieren,“ meint Brockmeier.

Die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen setze hierbei schon die richtigen Prioritäten. „Als Land NRW fühlen wir uns den Pariser Klimazielen verpflichtet und wollen diese auch in Zukunft umsetzen. Dabei setzt das Land NRW auf die Erforschung alternativer Energiequellen und digitaler Konzepte. Hierbei sind z.B. die Wasserstoffnutzung oder das Vorantreiben von Smart-City Konzepten zu nennen,“ äußert sich Brockmeier abschließend.

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